Arzt-Patienten-Kommunikation: Rhetorik für Ärzte

"Zuerst heile durch das Wort, dann durch die Arznei
und zum Schluss mit dem Messer" (Paracelsus)

Obwohl der niedergelassene Arzt 60-80% seiner Arbeitszeit im Ge-spräch mit dem Patienten verbringt, obwohl sich rund 90% der Patienten umfassende und verständliche Informationen wünschen, bevor sie sich in die Obhut einer hochtechnisierten Medizin bege-ben, wird die zwischenmenschliche Kommunikation zunehmend als unbefriedigend empfunden. Als Begründung dafür dient meist der Hinweis auf den den Praxisalltag dominierenden Zeitdruck.
Dabei wird allerdings übersehen, dass es wesentlich zeitintensiver ist, wenn man beharrlich "aneinander vorbei redet", und dass die Optimierung der kommunikativen Kompetenz eine Reihe von - nicht zuletzt ökonomischen - Vorteilen bietet:
- Mit zunehmender Arbeitszufriedenheit wird die Stressbelastung als niedriger empfunden.
- Umfassend informierte Patienten sind viel eher bereit, die Behandlungsvorschläge des Arztes aktiv und selbstverantwortlich umzusetzen.
- Die im Gespräch vermittelten Informationen über - evtl. krankheitsauslösende - psychosoziale Hintergründe verringern die Gefahr von Fehldiagnosen.
Der bewußte und professionelle Einsatz spezifischer Gesprächs-techniken führt langfristig auch zu einer Steigerung der betriebs-wirtschaftlichen Effizienz.
Dieses Angebot wurde von der Ärztekammer Berlin zertifiziert. Das heißt für Sie, dass Ihre Teilnahme mit Leistungspunkten im Sinne der ärztlichen Berufsordnung und des Gesundheitsmoderni-sierungsgesetzes anerkannt wird. Das heißt auch, dass alle Angebote der Prüfung eines wissenschaftlichen Leiters unterliegen.

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